Über Uns
Schon als Kind hatte ich den Wunsch, einen eigenen Hund zu haben. Da ich keinen bekam, kümmerte ich mich um die Hunde in der Nachbarschaft. Besonders war mir Jessica, eine Rottweiler-Hündin ans Herz gewachsen, um die ich mich 3 Jahre lang intensiv kümmerte. Da ich eine Lehre angefangen habe, hatte ich leider nicht mehr die Zeit, mich um sie zu kümmern. Das Thema Hund wurde nach hinten verschoben.
1995 war es dann so weit. Ich war zu Hause, mein Sohn war 5 und meine Tochter 2 Jahre alt, da entschlossen wir uns, einen Hund zu holen. Rick war ein Mischling aus Kangal und Hovawart. Leider ging ich damals sehr unbedacht an diese Sache heran, uns gefiel er und wir holten ihn aus dem Tierheim. Kangale und auch Hovawarte sind nicht ganz einfach zu halten, nur klärte uns damals keiner auf. Das Leben mit ihm ist zu einer Lebensaufgabe geworden. Wir mussten ihn schweren Herzens mit 7 ½ Jahren einschläfern lassen, weil er schwerste HD hatte. Heute noch denken wir oft an ihn, trotz seiner Eigenheiten haben wir ihn sehr geliebt.
Der Anfang: der erste Winter mit Tamina
Nach 2 Wochen stand für uns fest, ein Hund muss wieder her. Aber dieses Mal gingen wir mit Bedacht an die Sache heran. Wir entdeckten im Internet die Shibas und waren begeistert. Aber ich war misstrauisch. Ich wollte sie live erleben, sehen und was noch wichtiger war, die Eltern haben mich interessiert. Wir suchten einen Züchter aus und fuhren nach einer Terminabsprache los. Eigentlich wollte ich mir die Rasse nur mal ansehen. War wohl nichts. Schon beim ersten Anblick der drolligen Kerle waren wir hin und weg. Wir unterhielten uns stundenlang mit dem Züchter und beobachteten nebenbei immer die Shibas, die im Rudel um uns herumliefen. Von Anfang an waren da keine Aggressivität oder andere negativen Eigenschaften zu erkennen. Da kam Tamina aus dem Haus. Knapp 4 Monate alt, ein richtiges kleines Wollknäuel. Ich war hin und weg von ihrem lieben und sanftmütigen Wesen. Sie hörte schon auf ihren Namen und liebte unsere Kinder.
Höhepunkt: Die Ankunft unseres ersten Japaners im Jahr 2005!
Da war es um uns geschehen. Sie sollte es sein. Wir entschlossen uns, sie mit zu nehmen.Wie wir erfahren haben, musste der Züchter seine Zucht aus familiären Gründen aufgeben. Da kam mir die Idee, selbst zu züchten. So begann unsere Leidenschaft für die Shibas. Es ist wirklich so, wie es die Züchterin Karin Czernay beschreibt. Sie sind wie Kartoffelchips, einmal damit angefangen und man kann nicht mehr aufhören. Ich möchte mich hiermit ganz besonders bei meinem Mann bedanken, der mich in meinem Hobby immer unterstützt und möchte betonen, dass das Alles ohne ihn gar nicht möglich wäre. Ein großes Dankeschön möchte ich auch an die Züchter Doris Raue und Karin Czernay weitergeben, die mich unterstützen und mir mit Rat und Tat zur Seite stehen.
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